Zum Hauptinhalt
Drohnenaufnahme des Althoff Seehotel Überfahrt am Tegernsee
Maximal 2 Erwachsene pro Zimmer. Bitte fügen Sie ein weiteres Zimmer hinzu.
Maximal 5 Zimmer buchbar. Kontaktieren Sie uns direkt, wenn Sie mehr Zimmer benötigen.

Jetzt Kontakt aufnehmen

Unser Haus und seine Geschichte

Seit mehr als fünfhundert Jahren ist das Althoff Seehotel Überfahrt ein Ort der Begegnung. Was als bescheidener Fähr- und Wirtschaftshof begann, entwickelte sich über die Jahrhunderte zu einem der bedeutendsten gesellschaftlichen Mittelpunkte des Tegernsees. Künstler, Adel und Bürgertum fanden hier zusammen – und diese Tradition der Gastfreundschaft und des Austauschs lebt bis heute fort. Das Althoff Seehotel Überfahrt verbindet sein reiches Erbe mit modernem Luxus und bleibt dabei dem Geist seiner Gründung treu: ein Ort, an dem sich Menschen verstanden und willkommen fühlen.

Die Anfänge der „Überfahrt“

Eine historische Karte des Vierwaldstättersees zeigt umliegende Berge und Städte. Oben befinden sich kleinere Detailansichten von Städten. Eine Legende erklärt die wichtigsten Orte. Die Karte vermittelt einen Überblick über die geografische Lage und die Umgebung des Sees.

Die Wurzeln des heutigen Seehotels Überfahrt reichen tief bis ins 15. Jahrhundert zurück. Ursprünglich als bescheidener Fähr- und Wirtschaftshof an der namensgebenden „Überfahrt“ gegründet, war der Ort von Beginn an ein wichtiger Anlaufpunkt am Tegernsee. Über viele Jahrhunderte hinweg entwickelte sich dieser Standort zu einem der bedeutendsten gesellschaftlichen Mittelpunkte des gesamten Tals. Hier kreuzten sich die Wege von Reisenden und Einheimischen, es wurde gehandelt und gefeiert. Diese tief verwurzelte Tradition der Begegnung und Gastlichkeit bildet das Fundament, auf dem die spätere glanzvolle Geschichte des Hauses aufbaut.

Treffpunkt für Künstler & Gesellschaft

Ein historisches Schwarz-Weiß-Foto zeigt ein mehrstöckiges Gebäude im bayerischen Stil an einem Gewässer. Vor dem Haus sind zwei Segelboote auf dem Wasser zu sehen, während sich am Ufer einige Personen aufhalten. Die Szene vermittelt eine ruhige, ländliche Atmosphäre.

Im 19. Jahrhundert, maßgeblich geprägt durch die Vision der Familie Höß, begann eine neue Ära. Mit der offiziellen Konzession im Jahr 1873 wurde der „Gasthof zur Überfahrt“ ins Leben gerufen. Schnell avancierte das Haus zu einem magischen Anziehungspunkt für Sommerfrischler, das Münchner Bürgertum und zahlreiche Künstler. Um die Jahrhundertwende erweiterte man das Anwesen um einen Festsaal, der Raum für Theater und gesellschaftliche Ereignisse bot. In dieser Blütezeit waren Persönlichkeiten wie Ludwig Thoma und der Opernstar Leo Slezak gern gesehene Gäste, die das kulturelle Leben am Tegernsee entscheidend mitprägten.

Das Bild zeigt den Ort Egern am Tegernsee. Im Vordergrund sind zwei Segelboote auf dem Wasser zu sehen. Im Hintergrund steht ein großes, traditionelles Gebäude, umgeben von Bäumen, mit Gästen auf der Terasse. Der Gesamtanblick vermittelt eine friedliche, sommerliche Atmosphäre am See.

Aufbruch in eine neue Ära

Ein Blick auf eine malerische Feriensiedlung am Wasser. Die Gebäude im bayerischen Stil mit Balkonen sind von Bergen und Bäumen umgeben. Der See im Vordergrund spiegelt die Natur wider und betont die ruhige, entspannende Atmosphäre der Umgebung.

Nach den Wirren des Zweiten Weltkriegs stand die Überfahrt vor einem Neuanfang. Eine entscheidende neue Phase der Entwicklung wurde durch das Engagement der Unternehmerfamilie Hurler eingeleitet. Mit Weitblick und Tatkraft trieben sie die schrittweise Modernisierung des traditionsreichen Standorts voran und richteten ihn konsequent auf eine neue, vielversprechende touristische Zukunft aus. Aus dem einstigen Gasthof, der tief in der regionalen Kultur verwurzelt war, entwickelte sich so nach und nach ein moderner und zunehmend international ausgerichteter Hotelbetrieb, der bereit war, Gäste aus aller Welt willkommen zu heißen.

Ankunft in der Luxusklasse

Luftaufnahme eines malerischen Dorfes am Ufer eines Sees, umgeben von Bergen. Im Vordergrund liegt eine große, moderne Hotelanlage, umgeben von bunten Bäumen im Herbst. Kleine Häuser und eine schöne Landschaft erstrecken sich entlang des Wassers.

Den entscheidenden Wandel in der langen Geschichte des Hauses markierte der komplette Neubau im Jahr 2001. Dieser mutige Schritt transformierte den historischen Ort endgültig in eine zeitgemäße und exklusive Luxusdestination von internationalem Rang. Seit 2007 wird das Haus von der renommierten Althoff Hotels Collection geführt, die das Erbe mit einer modernen Vision verbindet. Heute zählt das Althoff Seehotel Überfahrt zu den führenden 5-Sterne-Superior-Resorts im gesamten Alpenraum und bleibt dabei doch tief in seiner einzigartigen Geschichte als ein Ort der Begegnung und der besonderen Gastfreundschaft verwurzelt.

Chronik des Tegernsees

Der Tegernsee ist mehr als nur ein See – er ist ein Spiegel der bayerischen Geschichte. Von den klösterlichen Anfängen im 8. Jahrhundert über die königliche Pracht des 19. Jahrhunderts bis zur heutigen Premiumregion hat dieser Ort Epochen geprägt und wurde von ihnen geprägt. Jede Ära hinterließ ihre Spuren: Spiritualität, Eleganz, Kultur und schließlich jene zeitlose Raffinesse, die den Tegernsee bis heute auszeichnet.

Die klösterlichen Wurzeln

Ansicht eines historischen Klosters mit rechteckigem Grundriss, umgeben von Mauern. Im Zentrum steht eine Kirche mit hohem Turm. Rund um das Kloster sind Felder und Hügel sichtbar, während ein Gewässer am Rand verläuft. Die Szene vermittelt ein Gefühl von Ruhe und Abgeschiedenheit.

Die Geschichte des Tegernsees beginnt im Jahr 746 mit der Gründung des Benediktinerklosters durch die Adelsbrüder Oatkar und Adalbert. Der Name „Tegarinseo“ leitet sich vermutlich von einem frühen Siedler namens Tegarin ab. Über die Jahrhunderte entwickelte sich das Kloster zu einem der bedeutendsten geistlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Machtzentren in ganz Oberbayern. Mit umfangreichem Landbesitz prägte der Klosterstaat das gesamte Tal und band den See vollständig in seine blühende Kultur- und Wirtschaftslandschaft ein, was den Grundstein für die zukünftige Bedeutung der Region legte.

Die königliche Sommerfrische

Eine historische Landschaft mit einem majestätischen Gebäude im Vordergrund, das zwei Türme hat. Vor dem Gebäude sind mehrere Pferde mit Kutschen zu sehen, umgeben von einer natürlichen Kulisse mit Bergen im Hintergrund und einem ruhigen Gewässer.

Mit der Säkularisation im Jahr 1803 endete die Ära des Klosters, und die Anlagen gingen in den Besitz des Hauses Wittelsbach über. Dies markierte den Beginn einer neuen glanzvollen Epoche: Der Tegernsee wurde zur offiziellen Sommerlandschaft des bayerischen Königshauses. König Maximilian I. Joseph ließ das ehemalige Kloster zu einem repräsentativen Schloss umgestalten, während seine Nachfolger die kulturelle Aufwertung der Region weiter vorantrieben. Der See avancierte damit zum exklusiven Erholungs- und Rückzugsort des Hofes und legte den Grundstein für die berühmte Tegernseer Sommerfrische.

Kulturelle Blüte am See

Eine malerische Landschaft mit einem See, umgeben von sanften Hügeln und Bergen. Im Vordergrund sind Bäume und Wiesen, und im Hintergrund erkennt man ein kleines Dorf mit einer Kirche. Der Himmel ist leicht bewölkt, und die Szene vermittelt Ruhe und Naturverbundenheit.

Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert erlebte der Tegernsee seine kulturelle Blütezeit und wurde zum exklusiven Treffpunkt des europäischen Adels, des Großbürgertums sowie der Münchner und Wiener Kulturszene. Berühmte Persönlichkeiten wie die Schriftsteller Ludwig Thoma und Ludwig Ganghofer oder der Opernstar Leo Slezak prägten das gesellschaftliche Leben. In den eleganten Gasthäusern, Villen und Hotels der Belle Époque entstand eine einzigartige Atmosphäre, in der sich Kunst, Natur und anspruchsvolle Salonkultur auf das Schönste miteinander verbanden und den legendären Ruf des Sees begründeten.

Eine Szene am Wasser mit mehreren Personen, die in historischen Kleidern stehen. Eine Gruppe von drei Männern und Frauen interagiert, während ein Tisch mit Essen und Getränken in der Mitte steht. Im Hintergrund sind Hügel und ein ruhiger See sichtbar. Zwei kleine Hunde spielen um die Beine der Menschen.
Eine malerische Landschaft zeigt einen See mit einem schmucken Gebäude am Ufer, umgeben von sanften Hügeln. Auf dem Wasser sind Boote zu sehen, während Kühe am Ufer grasen. Die Szenerie vermittelt Ruhe und natürliche Schönheit.

Vom Tourismus zur Premiumregion

Ein Panoramablick auf einen ruhigen See umgeben von Bergen, bei Sonnenaufgang. Die warmen Sonnenstrahlen reflektieren sich im Wasser, während im Hintergrund sanfte Hügel und eine kleine Ansiedlung sichtbar sind. Die Szene vermittelt ein Gefühl von Ruhe und natürlicher Schönheit.

Nach 1945 öffnete sich der Tegernsee einem breiteren Publikum, und der Tourismus erlebte einen starken Aufschwung. Diese „Demokratisierung der Sommerfrische“ legte den Grundstein für die nächste Entwicklungsphase: Ab den 1970er-Jahren etablierte sich die Region zunehmend als eine der hochwertigsten Wohn- und Feriendestinationen Deutschlands. Heute, im 21. Jahrhundert, präsentiert sich der Tegernsee als exklusive Premiumregion, in der Orte wie Rottach-Egern und Bad Wiessee auf einzigartige Weise eine tief verwurzelte Geschichte, prachtvolle Natur und moderne Spitzenhotellerie vereinen.